Die letzten fünf Tage spielte ich nicht wirklich viel Poker, evtl. 1500 Hände. Jedoch wirkte sich das sehr positiv auf mein Spiel aus, denn ich war konzentriert und mit Spaß und vorallem viel Lust bei der Sache. Meine Sessions waren teilweise nur 30 Minuten lang, da ich immer dann aufhörte, als ich merkte, dass mein Gewinne stagnierten.

Positiv war auch die Ausbeute gemessen an den gespielten Händen. Summa summarum ging es sechs Stacks aufwärts. Womit ich jedoch noch viel mehr zufrieden bin, ist die Tatsache, dass der Betrag der Hand mit dem meisten Verlust, knapp $6 beträgt. D.h. keine Suckouts und keine unnötigen Calls, obwohl ich eigentlich nicht nitty gespielt habe, zumindest postflop.

Die Hand spielte ich aus dem Grund so, da der Typ einen 3bet-Wert von 14 hatte und relativ maniac unterwegs war. Kurze Überlegung zu meiner 4Bet in position : Ein Call wäre meiner Meinung nach völlig falsch hier, da ich mit A9o selbst gegen ihn in 90% der Fälle way behind bin. Zudem seh ich hier genug potentielle Foldequity in Relation zu der Gefahr eines Shoves. Da er nicht shoved, ging ich nicht davon aus, dass er AA-JJ hält. Seine weake Donkbet war nur noch ein schlechter Versuch den Pot zu gewinnen, mit einem Monster hätte er hier wahr. checkraise all-in gespielt.

Fast der gleiche Gegnertyp wie in der Hand zuvor: Viel zu loose, Viel zu hoher 3bet-Wert. Gerade gegen diese Spieler kommen mir kleine Pockets zum 4betten recht. Da Villain hier tatsächlich etwas hält, zeigt eigentlich schon sein Minraise, jedoch lag in seiner 3bet Range so gut wie alles. Da der Flop megascary ist und der Stack so klein, kommt hier nur ein Insta-Shove in Frage, auch um die geringe Wahrscheinlichkeit zu nutzen, dass er folded. Hier hatte ich einfach Glück den Coinflip nicht verloren zu haben.

Was für ein flop für meine suited Connectors! Sein insta-Shove am Flop kommt mir gerade recht. TPTK ist eben manchmal nicht genug.

Bankroll: $419.83

Keine Suckouts, Cooler, Bad Beats. Ein wenig Glück und viel Spaß am Spielen. So darf es gerne weitergehen!

Ich bin wieder bereit, da anzuknüpfen, wo ich am 15. Juni aufgehört habe. Anknüpfen heißt nicht mehr oder weniger, als dass die Challenge von vorne beginnt. Da meine Bankroll von damals nicht mehr vorhanden ist, bleibt mir nur dieser eine Schritt.

Ich möchte kurz erläutern, bevor ich auf die Zukunft zusprechen komme, wieso ich eigentlich die Challenge gestoppt habe.

Da ich damals regelmäßig für 1-2 Wochen am Stück nicht zu Hause war, gelang es mir nicht kontinuierlich zu spielen und ich versuchte in der Zeit, in der ich daheim war, die „verlorene“ Spielzeit zu kompensieren. Deshalb spielte ich zu lange, zu viel, zu unkonzentriert, zu schlecht. Als Folge daraus ging auf NL50 so einiges schief und zusätzlich hielt ich mich nicht an mein BRM. Ich bin also nicht wieder abgestiegen und verzockte einen Großteil meiner Bankroll, so dass ich mich entschied, den Rest auszucashen und mir ein paar Annehmlichkeiten zu gönnen.

Da sich nun die privaten Umstände geändert haben, ich jeden Tag ohne größere Unterbrechungen spielen kann, ist es an der Zeit die Challenge von vorne zu beginnen.

Challengedetails:

Ziel: Von $300 (NL20) auf $4000 und bestenfalls NL200 begonnen haben zu spielen. (Erforderlicher Tagesgewinn circa $30)

Beginn: Heute (18. August 2009)

Ende: in 135 Tagen (31. Dezember 2009)

Rahmenbedingungen: Ich spiele max. 6 Tische. Jede Session wird nach 70 Minuten beendet. Maximaler Verlust pro Tag sind 2 Stacks des jeweiligen Limits, sonst Pause bis zum nächsten Tag.

Limitwechsel: ab $1200 -> NL50, ab $2200 -> NL100,  ab $4000 -> NL200

Nun, die strengen „Spielregeln“ muss ich mir leider auferlegen, da ich mich vor möglichen Tiltsessions so gut wie möglich schützen will. Natürlich ist es an mir selbst, diese einzuhalten und die nötige Disziplin aufzubringen. Aber ohne diese geht’s nicht, wie ich mir selbst eingestehen muss.

Wünscht mir Glück!

Challenge erstmal gestoppt wegen immer wieder auftretender Tiltness.

Danke fürs Lesen

So ein Pokerleben ist schon von Hochs und Tiefs geprägt,  man fällt von Himmel hoch jauchzend in ein schwarzer Loch , schneller als man sich versieht und am nächsten Tag, ist irgendwie wieder alles ganz anders.

So muss ich gestehen, dass ich nach meiner zweiten „Tilt-session“ (oder Pechsession), tatsächlich an mir und meiner Fähigkeit gezweifelt habe, genügend Disziplin und Ausdauer mitzubringen, um die Challenge positiv zu beenden. Ich war kurz davor aufzugeben, bekam aber positive Resonanz und die Antwort: „es kann beim Poker so schnell gehen…“

Ja und es ging auch irgendwie genau so schnell wie prophezeit. Nachdem mein erster Versuch NL50 zu schlagen, nach hinten losging (letztes Posting), startete ich einen Zweiten. Irgendwie hatte ich tatsächlich wieder Pech, all mein Gewinn, den ich durch gutes Poker erzielen konnte, verlor ich durch Coinflips, Suckouts aber auch z.b. schlechte Rivercalls meinerseits. Sodass ich kaum im Plus war, aber zumindest Fuß gefasst habe im neuen Limit.

Tja, typischer Fall von Pech gepaart mit Unglück. Evtl hätte ich einfach am Flop shoven sollen, jedoch wäre mir der Call des Villain nicht erspart geblieben meiner Meinung nach. Dass der River noch meinen Flush bringt, nehme ich als reine !! Provokation wahr ; )

Die dümmsten Bauern haben die dicksten Kartoffeln, dieser Bauer wohl die Allerdickste. Jedoch gebe ich zu, dass meine Turnbet zu weak und mein Call am Flop einfach nur overplayed.

Der letzte Suckout der euch in diesem Posting erwartet, hier sieht man mal wieder wie weak das Limit ist. Evtl hatte auch dieser Fish die dickste Kartoffel, die Entscheidung liegt bei euch.

Ok, genug von den scheiß Suckouts, Cooler, Bad Beats.

Da ich sauer war, der Erkenntnis wegen, dass das Limit so fischig und weak ist, habe ich aus Trotz einfach weiter gespielt, um mich an das neue callfreudigere Klima zu gewöhnen und siehe da, meine Mühen ernten die ersten Früchte:

Ich liebe diese Hand, da sie einfach perfekt funktioniert hat. Für mich er Beweis,  dass kontrolliertes agressives Poker der Schlüssel zum Erfolg ist.

Das war die erste Hand, die der Fish auf dem Tisch spielte. Ich habe ihn deshalb hier All-in gesetzt, da er mit einem Monster niemals den Turn potsize anspielt. Dass er hier noch bluff-called (oder wie man es auch immer nennen mag) hat mich sogar verwundert. Danke!

Villain hat auf Grund seiner Stats schon einen relativ weaken Eindruck gemacht. Da liegt der Verdacht nahe, dass seine fast potsize overaggro-Bet ein Versuch ist, mich aus den Pot zu kicken. Ich glaube mein insta-Allin war der perfekte Move hier, da ich ja sowieso commited war. Warum ich diese Hand zeige? Weil ich meine Betsize-Reads sind in den Micros definitiv ein Schlüssel um Value zu generieren.

Es lief wirklich gut, nicht übermäßig spitze, aber solide. Mir ist es lieber, jeden Tag konstant Pötte zu gewinnen, anstatt große Swings zu riskieren, weil ich postflop zu viele crazy Moves starte, für die es auf dem Limit noch nicht Zeit ist. In bloßen Zahlen ausgedrückt:

  • Bankroll: 1,107.74 (27,68%)

Erster Challengeüberblick: ich habe mit diesem Überblick relativ lange gewartet, da ich 1. Zwei Wochen seit anbeginn der Challenge nicht gespielt habe 2. durch meine Tiltsessions nicht sicher war, dass ich erfolgreich sein kann. Da ich mir aber nun sicher bin, dass alles gut weitergehen wird und auch bald konstanter und täglich spielen kann, kommt jetzt der erste zeitliche Zwischenstand.

Challenge:

  • 49 Tage vergangen = 25,92%
  • Bankroll = 27,68%

Somit bin ich genau was Tage/Bankroll-Realation angeht im Zeitplan, natürlich gilt es noch zwei Limits zu schlagen, was definitiv keine einfache Aufgabe wird, aber pro gespielter Hand wächst die Erfahrung und das ist meine Hoffnung, dass meine Fähigkeiten mit der Herausforderung wächst.

Am Ende meiner Challenge, will ich definitiv eine Zusammenfassung über meine Erfahrungen schreiben und als Downlaod bereit stellen, da ich schon einige Resonanz bekommen habe und mir auch persönlich ein Guide durch die Limits fehlt.

Erstmal entschuldige ich mich für die lange Wartezeit auf das neuste Posting. Ich habe die letzte Woche gar nicht gespielt, keine Zeit, keine Lust und das teilweise sehr schöne Wetter, sorgten dafür. Es lief seit dem letzten Post erstmal alles ganz gut. Ich spielte gutes Poker und habe die $1000 Hürde erreicht.

Also startete ich NL50 Sessions, da ich es kaum erwarten konnte, meine Challenge so schnell wie möglich voranzubringen und euch Positives berichten zu können. Leider ging mein Plan absolut nicht auf. Irgendwie lief gar nichts, ich traf mit meinen Premiumhänden das Board nicht, meine Draws kamen nicht an usw. Genau an diesen Tagen sollte man eigentlich den Pokerclient nach 400 Händen abschalten und es gut sein lassen, denn Suckouts, Cooler, Bad Beats sind einfach vorprogrammiert. Irgendwie ein ungeschriebenes Pokergesetz. Ich hörte natürlich nicht auf und verlor drei NL50 Stacks. Ok, drei Stacks sind jetzt nicht so wahnsinnig viel, jedoch auf NL20 umgerechnet sind es schon 6 1/2.

Dieser Typ war sowas von Panne, spielte irgendwie 80/20 und das zum ersten Mal, meines Gefühls nach. Jedenfalls renn ich genau dann gegen die Mauer, als er Aces hält. Typisch, ein weiteres ungeschriebenes Gesetz.

Was willst du da machen…? Die 9er hatten wohl was gegen mich.

Die Hand war am River total verkackt. Ein Call wäre definitiv die bessere Wahl gewesen. Irgendwie gab ich ihm kein Credit auf ein Set, weiß auch nicht mehr genau warum. Scheiß 99er!

Neuer Tag neues Glück. So dachte ich mir das. Also nochmal die NL50 Tische besucht. Drei Stacks down, was ist das schon? An diesem Tag spielte ich gegen das Minus vom Vortag. Auch das sollte man irgendwie unterlassen. Ich wollte unbedingt den Verlust ausgleichen, deshalb spielte ich irgendwie zwanghaft, hektisch, unkonzentriert und zu aggressiv. Es ging wieder nichts. Eigentlich sollte das Posting hier jetzt enden, weil ich einfach aufhören hätte sollen. Tat ich nicht und es ging nochmal zusätzlich vier Stacks in den Keller. Das o.g. ungeschriebene Gesetz spielte auch wieder eine große Rolle. Aber um ehrlich zu sein, spielte ich zu aggro, aber irgendwie mit scared money.

Diese Hand ist der absolute Witz. Wie schlecht kann Villain noch sein und wie viel Glück kann man dazu noch haben. Die wüstesten Beschimpfungen würden nicht ausreichen, um den gerecht zu werden was ich dachte.

Ein schönes Bespiel für mein unüberlegtes Spiel und meine Ungeduld. Werde ich definitiv nicht mehr so spielen. Die Foldequity ist hier am Flop gleich null und das Set ist nicht mal die Hälfte wert wie auf einem dry Board.

Noch ein Bad Beat per excellence. Normalerweise mag ich Fishe die ihr AK nicht folden können. Hier definitiv nicht.

Teilweise bin ich natürlich selbst Schuld an der Misere. Teilweise war der Einstieg in NL50 einfach nur mit dem Wort „Pech“ zu beschreiben. Sieben NL50 Stacks sind 17 NL20 Stacks und das ist echt bitter böse. Zumal ich gestern wieder anfing zu spielen und ich fühlte mich, als säße ich wieder amo allerersten Onlinepokertisch und mein Geld würde automatisch den Abfluss heruntergespült. Ich weiß, dass es sehr schnell gehen kann, wieder auf plus $1000 zu kommen, evtl sogar in einer bis zwei Wochen.

  • Bankroll: $603, 23 (15,8%)

Ich war letzte Woche wirklich wahnsinnig von meinem Blackout enttäuscht und kann immer noch nicht fassen, dass ich meine Challenge aufs Spiel gesetzt habe, weil ich einfach total Tilt war und nicht aufhören konnte zu spielen. Aus Trotz und aus Wut, habe ich mich am nächsten Tag wieder an die Tische gesetzt, um mir zu beweisen, dass ich NL20 definitiv geschlagen habe und es nur eine Frage der Zeit ist, bis meine Bankroll groß genug ist, auf NL50 zu wechseln.
Tatsächlich läuft seit Freitag wieder alles so wie vorher. Ich konnte meine Überlegenheit an den Tischen ausspielen und gerade Midstacks und Lowstacks dominierte ich. NL20 wird tatsächlich bei der Tableselection entschieden. Es ist entweder total Nitty und du bekommst absolut keine Action, oder man spielt gegen Donks die bei der kleinsten Chance zu gewinnen, broke gehen und mir tatsächlich am meisten Value bringen. Ich will nicht verleugnen, dass ich auch eine große Portion Glück hatte. Eigentlich soll man das Highlight an den Schluss setzten,  aber dieses ist definitiv meine Hand der Woche:

Nachdem ich relativ ernüchtert festgestellt hab, dass er mich preflop mit Jacks cold callte, konnte ich meinen Augen nicht trauen als der River kam. Selbst schuld! 3bette deine Jacks preflop, dann passiert dir so ein Scheiß nicht.

Eigentlich bin ich kein Freund mit AK preflop broke zu gehen in NL20, da die All-In Range der meisten Villains auf dem Limit AA und KK ist. Doch er hier spielte 60/30 oder so, sodass ich mich mit AK gar nicht so weit hinten sah. Also hier wirklich sorry. Das ist hart.

Hoffentlich verstehen die Donks nie, dass ihre Potsize overaggro Bets oder Overbets mich nicht im Geringsten beeindrucken. Zu 95% ein Signal dass sie Overcards oder noch größere Air halten und mich einfach loshaben wollen. Hier ein Paradebeispiel.

Das ich tatsächlich diese Woche auch einmal richtig ausgesuckt worden bin, zeigt diese Hand. Ich dachte, mit meinen Pocket Tens könnte ich postflop Moves starten und relativ viel zum folden bringen. Wieso er nicht am Flop geshoved hat, ist mir ein wirkliches Rätsel. Als mir der Turn das Full House brachte, dachte ich, ich müsse unbemerkt einen Pakt mit dem Teufel geschlossen haben. Dass dem nicht so war, beweist der River ganz deutlich. Naja ich hatte keinen Grund sauer zu sein. NH dude.

Mein hervorragendes Spiel und mein Glück brachten mich wieder zurück auf die Straße und meine Challenge kann fast unbehelligt weitergehen:

  • Bankroll: $770,06 (19,2%)

Zum Schluss noch mein allererster Royal Flush, ja ich weiß, es gibt schönere, aber ich habe mich trotzdem sehr darüber gefreut!

Obwohl ich ich ständig von Geduld und Konstanz predige, muss ich mir selbst eingestehen, dass ich letzten Donnerstag den größten Fehler meines Pokerlebens begangen habe. Nachdem ich wieder daheim war, liefe n die ersten Sessions sehr gut und ich war gute 7 Stacks (ca. $150) up. Da meine Bankroll $900 betrug, dachte ich mir, spiel doch mal eine Session NL50, was soll schon passieren. Es passierte auch erstmal gar nichts, keine Action, keine Pots mitgenommen, keine Hände getroffen, also wurde ich schon ungeduldig. Da kamen mir die Pocket Kings gerade recht um ein wenig Action zu starten, leider wurde diese relativ schnell zunichte gemacht,

Nunja, klassischer Fall, passiert halt, irgendwann bist du wieder der mit den Aces.

Zu diesem Zeitpunkt spielte ich eigentlich schon länger als ich sollte und meine Konzentration wurde von meiner Unruhe und meiner Ungeduld zu nichte gemacht. Jedoch spielte ich weiter in der Hoffnung noch Gewinne einzufahren, dann das:

Man, alter, Riversuckout. Spätestens am Turn war ich mir sicher, dass er den King hat und somit nicht den Flushdraw called. Ich hätte höher anspielen sollen, oder sogar pushen.

Ab diesem Zeitpunkt war mein Hirn nur noch Brei! Ich spielte weiter und dachte mir, naja sind ja mittlerweile nur $130, das holst du locker wieder raus. Ich fing an noch looser zu spielen als sonst, und verbrannte sprichwörtlich mein Geld, es war nur eine Frage der Zeit, bis das nächste Unglück zuschlägt, hier kommt es:

Ich habe gehofft er hält kein Spad, als 3:2 Favourite, genug um hier zu shoven. Leider paired sich die Zehn, der beschissenste Suckout seit langem. Coinflip: verloren.

Leider wurde meine Motivation dadurch angeheizt und ich war mir relativ sicher, dass nun mehr $220 Verlust mit etwas Glück heute noch wett zu machen sind. Wow, tilter gehts wohl nicht mehr. P.S. ich hatte zu diesem Zeitpunkt noch nicht getrunken. Trinken?, achja da war noch was. Ich kam zu Nacht wieder, etwas angetrunken, um zu gestehen. Ich setzte mich noch ne Session an NL20 Tische, die guten alten NL20 Tische. Irgendwie spielen zu Nacht um 3 auf iPoker nur noch Nits denen man nicht zu viel Action geben sollte. Dass hier nochmal circa $90 drauf gingen, war wohl wenig verwunderlich, hier die schönste Hand der Nacht:

Ich muss sagen, an diesem Tag war ich sehr enttäuscht von mir, da ich vieles was ich mir fest vornahm einfach ignorierte und wie ein Idiot drauf losspielte. Was meine Challenge betrifft, war das natürlich ein katastrophaler Rückschlag, den es gilt so gut wie nur möglich vergessen zu machen.

  • Bankroll: $547,25 (13,6%)

Jedoch hatte ich gestern eine geniale Session, das Glück war mehr als nur auf meiner Seite, aber davon mehr am Sonntag, ihr könnt euch wirklich darauf freuen!

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Though i’m preaching to have patience i lost mine last thursday. I have to admit i made the biggest mistake in my poker carrier so far. After i went home my first sessions were successful and i got up about 7 Stacks ($150). My Bankroll was $900 and i decided to play a session NL50. So what cruel should happen? Hereupon it happened nothing. No Action, my hands didn’t hit the board, thus i became very impatient. The pocket kings came in the right moment and my mood improved a little bit. Unfortunally this feeling didn’t hold up very long:

Well, a classical fall. somewhere along the road i will be the one with the aces.

At this moment of time i was playing longer as i should. My concentration was killed by my flurry and impatience. Altough i played further with hope to outweight my lag. Then this:

Man, fuck it! At least on the turn is was sure he was holding a pair of kings. Next time i push on the turn to avoid such situations. I think AK sometimes KQ would call me, in most cases a flushdraw will fold.

Now my brain felt like mud. I wasn’t able to stop playing and thought, what are $130 loss its really easy to get them back. I started to play more lossely. What an idiot idea. I burnt my money in the chimney! I was sure that luck will now be with me and it’s just a matter of time to be in the black. But it was just a matter of time that fatality hit me hard.

I hoped he hasn’t a spad, as the 3:2 fav i was commited and shoved. Of course he had a spad king. but here not crucial. Coinflip: lost!

At this point i had lost about $220. But i was still sure, i can outweight the loss. Wow, how tilty! P.S. i wasn’t drunken there. Drunken a good catchword. At night i turned home a little bit primed i couldn’t let it be to play a last NL20 session for this day. At night there are only nits online, not the right opponents for a primed guy. Just a side not here that i lost another $90. The most beautiful hand:

… Nothing more to add.

I have to say i was really really disappointed in myself. I ignored the most of my policies and couldn’t stop playing like an idiot. My challenge suffered from my foolishness very hard.

  • Bankroll: $547,25 (13,6%)

Just one last positive news: Yesterday i played a really nice session with incredible hands that i post on sunday! You can look forward to it, i promise!

Leider kam ich in der letzten Woche kaum zum Spielen. Aus unerwarteten privaten Gründen musste meine Pokerchallenge in den Hintergrund treten. So kam es, dass ich in den letzten neun Tagen kaum mehr als 1500 Hände spielte und diese eher schlecht als recht. Wobei 10$ down jetzt auch kein wirklicher Weltuntergang ist, vielmehr sind es die neun „verlorenen“ Tage, die mich in meiner Challenge tatsächlich ein wenig zurückwerfen.

Wie dem auch sei, bin ich nun wieder zurück in Berlin und habe Zeit und vorallem viel Lust mitgebracht, um intensiv mein Vorhaben voran zu treiben. Bald sind die ersten vier Wochen vorbei und ich befinde mich auf gutem Wege. Jedoch spiele ich auf NL50 noch mit scared money. Deshalb werde ich den Aufstieg noch länger hinauszögern, damit meine Voraussetzungen optimal sind.

Nun da meine Bankroll sich nur 10$ nach unten verschoben hat, lohnt es sich nicht, ein umfangreiches Wochenresumé zu ziehen, aber ein paar sehr schöne Hände will ich euch nicht vorenthalten!

Nachdem ich an diesem Tisch nahezu 100% Blinds gestohlen habe und darüberhinaus super aggressiv unterwegs war, fiel dem BB nichts besseres, als ein InstaAllIn ein. Das er hier tatsächlich eine starke Hand hielt, hat mich doch ein wenig verblüfft! Hätte wetten können, dass er die Schnauze voll hatte. Danach hatte er sie definitiv voll und verlies den Tisch.

Besser kann eine Hand nicht laufen. Die Nuts gefloppt und Villain trifft noch die Trips. Ich wollte hier max. Value, hatte kaum etwas zu befürchten und habe deshalb slow gespielt. Tatsächlich machte mir die Zehn ein wenig Sorgen, aber sein InstantShove konnte einfach kein full house sein.

Eine wirklich seltsame Hand! Eigentlich mag ich Limppots, da sie relativ einfach zu spielen sind. Ich Donkbette hier, da ich nicht will, dass durchgecheckt wird und eine freie Karte am Turn kommt. Vorallem auf so einem drawy Board und mit Toppair. Jedoch callten beide mit ihren Draws und es kam wie es kommen musste, mit schlechtem Ausgang für mich! Ich denke, dass mein All-In hier gerechtfertigt ist und würde wahrscheinlich immer wieder shoven.

Ich verspreche euch, dass die kommende Woche sehr unterhaltsam wird und dass der Blog weiter mit Text, Bild und evtl. sogar einem Video verschönert wird.

Bis dahin, viel Glück an den Tischen

Vorweg möchte ich Propaganda für das wohl profitabelste Coachingangebot für deutschsprachige Onlinespieler machen.
Auf www.schoschovic.wordpress.com findet ihr umfangreiche Informationen. Ich bin der lebende Beweis, dass es tatsächlich funktioniert! Solltet ihr euch definitiv nicht entgehen lassen.

Was für eine Woche habe ich da hinter mich gebracht! Nach dem totalen Ausfall versuchte ich Ruhe zu bewahren und nicht zu tilten. Leider ist es gar nicht so einfach, dem verlorenen Geld nicht nachzutrauern. Jedoch bin ich nun soweit, dass die Beträge die über die Tische gehen, nur noch von rein informeller Natur sind. Diese Erkenntnis ermöglichte mir wohl auch, die letzten Tage konstante Gewinne einzufahren. Für mich ist es zur Zeit wichtig, möglichst geradlienig mein Ziel zu erreichen. Sprich meinen täglichen Gewinnsatz zu erreichen. Dem Gesamtziel bin ich in der dritten Woche nun näher, als ich es zu erhoffen wagte.
In nackten Zahlen:

  • $783,14 (19,5%)

Dank Coaching, guter Tableselection, leichtfüßigem Spiel und gutem Rakebackdeal habe ich Frühlingsgefühle für Poker entwickelt und freue mich schon auf einen heißen Sommer. Die ersten vorsichtigen Schritte zum nächsten Level habe ich gewagt. Ich habe recht erfolgreich NL50 Tische unter meine NL20 Tische gemischt und freue mich hoffentlich bald ganz dort zu spielen.

Prädikat Monsterfishy! Der Typ bekam gleich einen Buddyadd. Ich freue mich auf jede zukünftige Begegnung!

Nachdem die Jacks die vierte Hand nacheinander war, die ich an diesem Tisch geraised habe, konnte er es einfach nicht mehr aushalten. Ich liebe aggressives Spiel, aber ich liebe noch mehr die Leute, die sich davon beeindrucken lassen.

Ganz ohne Cooler will ich dieses Posting nicht beenden. Diesen habe ich diese Woche zum Suckout der Woche gekrönt!

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At first some information about the propably best offer for onlinepoker-coaching (german).
Take a look at www.schoschovic.wordpress.com and get all the information you need. I’m the living argument that the coaching also will be a success for you.

What a crazy week! After my blackout i tried to calm down and played my best poker. Unfortunally it was not that easy, the lost money really hurts. But patience is the only thing which helps you out of such situations. With it i could get my old form back and won some sacks and became more and more confident. I blank the amount of money on the tables out and used it just for information.
It worked well and is essential for aggressive poker. The most important thing for me is to win constantly without strong swings.
The overall goal is now as near as i never thought at the beginning of my challenge.
In nacket numbers:

  • $783,14 (19,5%)

Thanks to my coach, careful tableselection, fleet-footed gameplay and perfect rakebackdeal. All this facts let me be in spring fever with poker and i can’t await a hot summer!
I tried my first careful steps with NL50. Even tough it was successful i will wait until i’ve got about $1100 bankroll.

Predicate: monster-fishy. I added him to my buddylist and looking forward to play more tables with this guy!

I raised four hands before at this table. The Villain on the right became very pissed and can’t stand my play any longer. Risky, but the right decision.

Without a cooler i won’t let you go. My favourite this week! Nice Hand dude.

Oh man, die Woche glich bisher einer Berg- und Talfahrt. Freitags konnte ich meine Gewinnserie fortführen und noch einmal fünf Stacks gut machen. Mein looses Spiel (teilweise 33/26) dominierte die Tische und ich gewann ohne große Gegenwehr viele Pötte. Ich freute mich schon auf die kommenden Tage, um hier weiterhin postive Nachrichten zu posten.

Doch Samstag und vorallem gestern wurde mir das loose Spiel zum Verhängnis. Samstag fing es schon an, dass meine Draws nicht ankamen und dass meine starken Hände nichts trafen. Nichts Ungewöhnliches soweit und so kam es wie es kommen musste, es ging knapp drei Stacks nach unten. Ich machte mir keine Sorgen, hörte auf zu spielen und nahm mir den Vorsatz, den nächsten Tag zu nutzen, um den Verlust wett zu machen. Pustekuchen. Das selbe Spiel wie den Tag zuvor, ständig premium-Pockets auf A high board mit mehreren Callern. Meine Ace-High-Hände trafen ständig lowe Boards. Zudem spielte ich die falschen Tische. Die 50/10 Donks, die sonst meine Opfer waren, pushten ständig ihre Midstacks All-In und ich traute mich nicht zu callen, da ich meist nicht mehr als Air gehalten habe. Ich spielte ängstlich und sah meine Chancen in den Draws. Leider kamen so gut wie keiner davon an, so ging es gestern noch einmal vier satte Stacks in den Keller. Heute spielte ich 400 Hände und bin einen Stack up, ein kleiner Trost, aber ein wichtiger Stack für mein Ego.

Wegen meiner grandiosen ersten Woche, ist die Challenge jetzt genau im Zeitplan. Schade um den zeitlichen Vorsprung den ich mir erspielen konnte. Jedoch bin ich zuversichtlich, dass ich mir wieder ein Polster erspielen werde.

  • Bankroll: $556,02 (13,9%)

Ich will euch nicht mit Suckouts und nicht angekommenen Draws bombadieren, davon gabs die Woche mehr als genug, aber einen Symptomatischen will ich euch nicht vorenthalten.

Die Hand war preflop nicht perfekt gespielt. Durch sein Minraise war mir jedoch klar, dass er keine Premium-Pockets hielt, die hätte er höchstwahrscheinlich höher geraised. Am Flop kam es dann zum klassischen Coinflip. Flushdraw und zwei Overcards waren mir wert zu shoven, hätte ja auch klappen können.

Da freut sich das geplagte Pokerspielerherz über Pocket-Kings und dann sowas! Glücklicherweise callte der fullstacked Villain mit seinen Pocket-Queens.

Hier der erste Straight-Flush während der Challenge, ist find ich ein Posting wert, da es so ein schöner ist!

Zusammengefasst: Scheiß Woche bisher, aber „the Challenge must go on“

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Man, the weak seems to be a rollercoaster. Last friday i was able to continue my winning streak. My loose play (33/26) dominated the tables and i won a lot of pots without any resistance. I was excited to post positive news but:

saturday came the big bang. My loose game become my destiny. It started with uncountable draws which were unsuccessfully and my premium hands didn’t hit the board. Nothing uncommon so far. So it was bound to happen, i lost nearly three stacks. I wasn’t afraid, stopped playing and intent to use the next day to get the lost money back. A snowball’s chance in hell. The same problem again. A lot of premium pockets on A high boards with multiple caller. Additionally i played wrong tables. All the time the 50/10 donks – normally my prefered victims – pushed their stacks all-in and i was afraid to call their air with my own air. I was craven and i lost another four stacks.

The gorgeous first week gave me a confitent jut, so my bankroll was able to absorb such loss. But i’m sure to play again as good as before in the next days.

Bankroll: $556,02 (13,9%)

I won’t show you all my suckouts and bad played hands. But this one is symptomatically:

http://weaktight.com/1062159

I played preflop not perfectly i know. His minraise indicated that he wasn’t holding any premium-pockets. It came to the classical coinflip. Flushdraw and overcards seemed to be enough to me, to shove here. Next time it may work.

http://weaktight.com/1062174

My bothered pokerheart was glad to hold the pirates (KK) and then such a thing! Luckily the fullstacked Villain called.


Here is my first straight flush! It think it’s worth to post.

Summarized: A fucked up week, but the „challenge must go on“