Die letzten fünf Tage spielte ich nicht wirklich viel Poker, evtl. 1500 Hände. Jedoch wirkte sich das sehr positiv auf mein Spiel aus, denn ich war konzentriert und mit Spaß und vorallem viel Lust bei der Sache. Meine Sessions waren teilweise nur 30 Minuten lang, da ich immer dann aufhörte, als ich merkte, dass mein Gewinne stagnierten.
Positiv war auch die Ausbeute gemessen an den gespielten Händen. Summa summarum ging es sechs Stacks aufwärts. Womit ich jedoch noch viel mehr zufrieden bin, ist die Tatsache, dass der Betrag der Hand mit dem meisten Verlust, knapp $6 beträgt. D.h. keine Suckouts und keine unnötigen Calls, obwohl ich eigentlich nicht nitty gespielt habe, zumindest postflop.
Die Hand spielte ich aus dem Grund so, da der Typ einen 3bet-Wert von 14 hatte und relativ maniac unterwegs war. Kurze Überlegung zu meiner 4Bet in position : Ein Call wäre meiner Meinung nach völlig falsch hier, da ich mit A9o selbst gegen ihn in 90% der Fälle way behind bin. Zudem seh ich hier genug potentielle Foldequity in Relation zu der Gefahr eines Shoves. Da er nicht shoved, ging ich nicht davon aus, dass er AA-JJ hält. Seine weake Donkbet war nur noch ein schlechter Versuch den Pot zu gewinnen, mit einem Monster hätte er hier wahr. checkraise all-in gespielt.
Fast der gleiche Gegnertyp wie in der Hand zuvor: Viel zu loose, Viel zu hoher 3bet-Wert. Gerade gegen diese Spieler kommen mir kleine Pockets zum 4betten recht. Da Villain hier tatsächlich etwas hält, zeigt eigentlich schon sein Minraise, jedoch lag in seiner 3bet Range so gut wie alles. Da der Flop megascary ist und der Stack so klein, kommt hier nur ein Insta-Shove in Frage, auch um die geringe Wahrscheinlichkeit zu nutzen, dass er folded. Hier hatte ich einfach Glück den Coinflip nicht verloren zu haben.
Was für ein flop für meine suited Connectors! Sein insta-Shove am Flop kommt mir gerade recht. TPTK ist eben manchmal nicht genug.
Bankroll: $419.83
Keine Suckouts, Cooler, Bad Beats. Ein wenig Glück und viel Spaß am Spielen. So darf es gerne weitergehen!

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